CSU-Kreisverband Traunstein
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Neuigkeiten
11.05.2017, 10:27 Uhr
Dr. Christian Gerhart bleibt Vorsitzender
CSU-Ortsverband Siegsdorf geht mit bewährter Mannschaft in die Zukunft
Dr. Christian Gerhart bleibt Vorsitzender der CSU Ortsverbandes Siegsdorf. Auf der Jahreshauptversammlung wurde Dr. Gerhart einstimmig für die nächsten 2 Jahre in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls einstimmig wurden Josef Bauer und Werner Gromes zu seinen Stellvertretern gewählt. Als Schatzmeister wurde Martin Bauer bestätigt, Schriftführer ist Stephan Untermaier.
Siegsdorf - In seinem Rechenschaftsbericht ließ Christian Gerhart die letzten 2 Jahre Revue passieren und betonte, dass sich die Siegsdorfer CSU weiterhin in das Dorfgeschehen und die Gemeindepolitik aktiv einbringen werde. Schwerpunkt werde in den nächsten 2 Jahren sein, neue Mitglieder zu gewinnen und Nachwuchskräfte zu fördern. „Wir wollen damit die Weichen stellen, dass die CSU in den nächsten Jahren weiterhin in Siegsdorf Verantwortung übernehmen kann. Kreisvorsitzender Klaus Steiner dankte dem Ortsverband für sein Engagement und brach eine Lanze für das politische Ehrenamt. Gerade in turbulenten Zeiten zeige sich, wie wichtig demokratische Parteien für die Stabilität und damit auch soziale Sicherheit in Europa seien. „ Die Grundlage dafür schaffen die Mitbürger, die sich politisch engagieren“, betonte der Landtagsabgeordnete. In der anschließenden Diskussion streifte Steiner aktuelle Landes- und Bundesthemen. „Deutschland geht es gut, Bayern geht es hervorragend“, stellte er fest. Eine der wesentlichen Grundlagen für den Erfolg Bayerns in wirtschaftlicher und damit sozialer Hinsicht, sei das differenzierte Bildungssystem, mit einer starken Ausrichtung auf die berufliche Bildung. Die duale Ausbildung, auf die er als Mitglied im Bildungsausschuss besonders Werte lege, sei zu einem Exportschlager geworden. Das vor wenigen Tagen im Landtag beschlossene Bildungspaket beinhalte nicht nur die Neugestaltung eines 9 jährigen Gymnasiums sondern auch wesentliche Verbesserung für die anderen Schulen. „Als Mitglied der Interfraktionellen Arbeitsgruppe „Inklusion“ und nach vielen Gesprächen mit den Traunsteiner Berufsschulen, war es mir wichtig, auch die anderen Schularten zu stärken. Die Förderschulen würden ab 2018 mit 50 neuen Stellen und ab 2019 mit jährlich 100 neuen Stellen ausgestattet. Darüber hinaus gebe es 100 Inklusionsstellen pro Jahr. „Gerade die Förderschulen sind mir sehr wichtig, weil sie ein wesentlicher Bestandteil der Schullandschaft auch im Landkreis Traunstein sind. „ Für alle Schulen im Landkreis Traunstein wird es personelle Verbesserungen geben“. Mit der Entscheidung machen sich auch die 6 Gymnasien im Landkreis Traunstein ab Herbst dieses Jahres wieder auf den 9 jährigen Weg. „ Ich begrüße ausdrücklich die Entscheidung meiner Fraktion für die Einführung einer grundständigen neunjährigen Lernzeit an den bayerischen Gymnasien mit der Möglichkeit einer individuellen Lernzeit“, sagte Steiner Vorausgegangen waren, so Steiner, viele Gespräche und intensive fachliche Diskussionen auch im Landkreis Traunstein. „ Obwohl sämtliche Schulleiter bei den Gesprächen auch die Vorteile des G8 herausgestellt hätten, war die einhellige Meinung, dass nur über ein „neues Gymnasium“ mit 9 Jahren die Lernzeit entzerrt werden könne. Allerdings, so auch die zentrale Forderung der Schuleiter im Landkreis, dürfe es keine bloße Rückkehr zum alten G9 geben. Die positive Elemente aus dem G8 (Intensivierungsstunden, Ganztagsbetreuung) sollen in den in den neuen Lehrplan mit einfließen, zitierte Steiner aus einem Gespräch mit dem Leiter des Chiemgau Gymnasiums in Traunstein, Klaus Kiesl. Insgesamt umfasst das Bildungspaket 1800 zusätzliche Stellen. Vor dem Hintergrunde politischen Diskussion um das G8 weist der Traunsteiner Abgeordnete aber auch darauf hin, dass auch für viele Fachleute das G8 große Vorteile hatte. Bayern war erst das 8. Bundesland, das das G8 eingeführt hatte. „Es hat sich nie um einen CSU Alleingang gehandelt“. Das SPD-Grün regierte Nordrhein-Westfalen halte am G8 fest.